„Stationäre“ Touren Nachhaltige Energie

19.09, 20.09., 12.10.2019

Beteiligte: Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT als Veranstaltende von ITAS for Future, Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG) als Veranstaltende der Offenen Baustelle, Mitarbeitende von Quartier Zukunft – Labor Stadt, Energietransformation im Dialog

Mit unterschiedlichen Touren sollen KIT-Forschung und städtische Energiesysteme sichtbarer gemacht und in den Zusammenhang der Energiewende gestellt werden, üblicherweise vor Ort. Um das Format bekannter zu machen und die Hemmschwelle zu senken, konzipierten wir ergänzend sogenannte stationäre Touren. Die Idee ist, dass sich Interessierte im Zuge von externen Öffentlichkeitsveranstaltungen über Orte der Energiewende in Karlsruhe informieren können, mit uns einzelne Themen eingehender diskutieren und bei der nächsten Tour vielleicht selbst als Teilnehmende dabei sind. Als beispielhafte Stationen griffen wir sowohl auf unsere Touren zwischen 23.05. und 17.09.2019 zurück als auch auf KIT-Einrichtungen, welche im Zuge des Tages der offenen Tür am KIT von Besuchenden ausgewählt wurden.
Die ersten beiden stationären Touren fanden im Rahmen von ITAS for Future  im September statt. Interessierte konnten sich hier über unterschiedliche Forschungsaktivitäten rund um Klimaschutz und Energiewende informieren und mit Wissenschaftler*innen am ITAS ins Gespräch kommen. Unser Ziel war es, den gesellschaftlichen Rückenwind und die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen, um auf die Energietransformation in Karlsruhe aufmerksam zu machen. Die dritte stationäre Tour wurde im Rahmen des „Tages der Offenen Baustelle“ am Durlacher Tor in Karlsruhe durchgeführt. Laut Medienberichten stiegen an diesem Samstag rund 15.000 Bürger*innen in die Baustelle der Karlsruher U-Strab hinab, um anschließend „übertage“ an zahlreichen Ständen zu verweilen. Gemeinsam mit Kolleg*innen des Quartier Zukunft informierten wir über unsere Aktivitäten und gaben Einblicke in unterschiedliche Orte in Karlsruhe. Besonders erfreulich war, dass auf diese Weise Personen erreicht werden konnten, denen wir bisher noch kein Begriff waren. Wichtige Diskussionspunkte an diesem Tag waren das Solarpotenzial Karlsruhes, die Einsatzgebiete von Wasserstoff sowie die Versorgung mit (Fern)wärme in der Zukunft.